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Eine neue Aufgabe liegt vor dir, die Anforderungen wirken überschaubar und eigentlich weißt du schon ungefähr, welche Klassen du brauchst. Also IntelliJ auf, neues Projekt oder neue Klasse erstellen und los geht's. Das fühlt sich produktiv an, schließlich entsteht sofort etwas Sichtbares. Die ersten Methoden sind schnell geschrieben, ein paar Tests funktionieren und nach kurzer Zeit sieht es so aus, als wäre ein großer Teil der Aufgabe bereits erledigt. Genau an dieser Stelle kann es allerdings problematisch werden, denn beim Programmieren besteht die eigentliche Arbeit nicht nur darin, Java-Code zu schreiben. Ein großer Teil der Arbeit besteht darin, ein Problem so weit zu verstehen, dass du überhaupt weißt, welchen Code du schreiben solltest. Weiterlesen
Wenn du mit dem Programmieren anfängst, möchtest du natürlich möglichst schnell Ergebnisse sehen. Ein paar Zeilen Code schreiben, Programm starten und schon passiert etwas. Genau deshalb werden Sprachen wie Python häufig als ideale Einsteigersprachen empfohlen. Die Syntax ist übersichtlich, viele Dinge funktionieren mit erstaunlich wenig Code und erste kleine Programme entstehen innerhalb kürzester Zeit.
Ich sehe das trotzdem anders. Weiterlesen
Java wirkt am Anfang oft schwerer, als es eigentlich ist. Nicht, weil die Sprache absichtlich kompliziert wäre, sondern weil sie dich sehr früh mit Dingen konfrontiert, die bei HTML, CSS und auch JavaScript oft später oder weniger sichtbar auftauchen. Du schreibst nicht einfach ein paar Zeilen in eine Datei, öffnest sie im Browser und siehst sofort etwas auf dem Bildschirm. Du arbeitest mit Klassen, Methoden, Typen, einem Compiler, einer Laufzeitumgebung und meistens direkt mit einer IDE wie IntelliJ. Weiterlesen
In Java arbeitest du nicht nur mit primitiven Datentypen wie int, double oder boolean, sondern auch mit den passenden Wrapper-Klassen wie Integer, Double und Boolean. Genau an dieser Stelle kommen Autoboxing und Unboxing ins Spiel. Die Begriffe klingen im ersten Moment technischer, als sie eigentlich sind. Am Ende geht es nur darum, dass Java in bestimmten Situationen automatisch zwischen einem primitiven Wert und dem passenden Objekt umwandelt.
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Wenn du in Java die ersten eigenen Klassen baust, wirkt eine abstrakte Klasse am Anfang oft unnötig kompliziert. Du schreibst normale Klassen, erzeugst Objekte mit new und kommst damit erst mal gut klar. Genau deshalb ist es sinnvoll, das Thema nicht über Definitionen zu verstehen, sondern über den eigentlichen Zweck.
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Hi, ich bin Marcel!
Als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und IHK-geprüfter Ausbilder teile ich auf meinem Blog Grundlagen- und Fortgeschrittenen-Wissen für angehende Entwickler*innen und Interessierte, sowie weitere spannende Themen aus der IT.