Produktiv zu arbeiten hat am Anfang wenig mit Geschwindigkeit zu tun. Es geht nicht darum, möglichst viele Zeilen Code zu schreiben oder in kurzer Zeit jedes neue Framework mitzunehmen. Produktiv bist du dann, wenn du mit klarem Kopf an einer Sache arbeitest, Fehler nachvollziehen kannst und am Ende des Tages weißt, was du geschafft hast. Genau das ist im Alltag oft schwieriger als gedacht. Nachrichten ploppen auf, irgendwo läuft Musik, jemand stellt dir eine Frage, du springst zwischen Tabs hin und her und plötzlich sind zwei Stunden weg, ohne dass du wirklich tief in einem Problem warst. Weiterlesen
Wenn du in Java die ersten eigenen Klassen baust, wirkt eine abstrakte Klasse am Anfang oft unnötig kompliziert. Du schreibst normale Klassen, erzeugst Objekte mit new und kommst damit erst mal gut klar. Genau deshalb ist es sinnvoll, das Thema nicht über Definitionen zu verstehen, sondern über den eigentlichen Zweck.
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JUnit gehört in Java-Projekten zu den Werkzeugen, die du früher oder später sowieso brauchst. Nicht, weil Tests gut klingen oder weil es in Tutorials oft so gemacht wird, sondern weil du mit Tests prüfen kannst, ob dein Code das tut, was du erwartest. Genau da liegt der eigentliche Wert. Ein Test ist kein Selbstzweck. Er gibt dir Sicherheit bei Änderungen, hilft dir beim Verstehen von Logik und macht Fehler sichtbar, bevor sie an einer anderen Stelle im Projekt auftauchen. Weiterlesen
Performance-Optimierung klingt am Anfang oft nach einem Thema für sehr große Systeme, sehr erfahrene Entwickler oder sehr spezielle Probleme. In der Praxis begegnet dir das aber deutlich früher. Nicht, weil jede Anwendung sofort extrem schnell sein muss, sondern weil sich kleine Ungenauigkeiten im Code mit echten Datenmengen, vielen Nutzern oder häufigen Aufrufen schnell bemerkbar machen. Was auf dem eigenen Rechner mit zehn Testobjekten unauffällig bleibt, kann in Produktion plötzlich langsam werden. Weiterlesen
Logging gehört zu den Dingen, die am Anfang oft nebensächlich wirken. Der Code läuft, die Ausgabe passt, also scheint alles in Ordnung zu sein. Spätestens wenn ein Fehler nur in einer bestimmten Umgebung auftritt, eine Anfrage unerwartet lange dauert oder ein Problem nicht sauber reproduzierbar ist, merkst du aber schnell, wie wichtig gute Logs sind. Ein sauberes Logging hilft dir nicht nur beim Debugging, sondern auch dabei, Anwendungen im laufenden Betrieb nachvollziehbar zu halten. Weiterlesen
Zugriffsmodifikatoren gehören zu den Grundlagen, die in Java sehr früh wichtig werden. Am Anfang wirken sie oft wie reine Syntax: public, private, protected oder einfach gar nichts. In der Praxis entscheiden sie aber darüber, welche Teile deines Codes von außen benutzt werden dürfen und welche nicht. Genau das macht sie so wichtig. Du legst damit fest, wo Verantwortung beginnt und wo sie endet. Wenn du das sauber machst, wird dein Code leichter verständlich, besser wartbar und deutlich robuster.
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Git ist schnell erklärt, aber nicht schnell verstanden. Genau da liegt meistens das Problem. Viele kennen ein paar Befehle, kommen im Alltag auch irgendwie durch und nutzen Git trotzdem eher wie eine Fernbedienung mit zu vielen Tasten. Das funktioniert, bis etwas schiefläuft. Dann wird aus git pull plötzlich Stress, aus einem Merge Konflikt ein Ratespiel und aus einem falschen Commit eine halbe Stunde Unsicherheit.
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In dieser Serie erwarten dich kleine, aber knifflige Java-Code-Schnipsel, die auf den ersten Blick völlig harmlos aussehen und genau deshalb besonders gefährlich sind.
Denn manchmal wird Code „moderner“ oder „schöner“ umgeschrieben, obwohl sich dabei unbemerkt das Verhalten ändert. Und genau so ein Fall ist mir heute begegnet. Weiterlesen

Hi, ich bin Marcel!
Als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und IHK-geprüfter Ausbilder teile ich auf meinem Blog Grundlagen- und Fortgeschrittenen-Wissen für angehende Entwickler*innen und Interessierte, sowie weitere spannende Themen aus der IT.