In der Kategorie Java dreht sich alles um die beliebte Programmiersprache für Einsteiger und Profis. Hier findest du praxisnahe Tutorials, Codebeispiele und Erklärungen zu wichtigen Konzepten aus der Java-Welt – von den Grundlagen bis hin zu modernen Frameworks. Egal ob du deine ersten Programme schreibst oder dein Wissen vertiefen möchtest: Hier lernst du, wie du sauberen, wartbaren und effizienten Java-Code entwickelst.
Wenn man schon den 100. Artikel in einer Kategorie schreibt, darf es ruhig mal etwas Besonderes sein, oder?
Für meinen 100. Beitrag in der Kategorie Java wollte ich jedenfalls nicht einfach nur das nächste kleine Syntax-Thema heruntertippen. Stattdessen hatte ich Lust auf ein Projekt, das zum Anlass passt und gleichzeitig etwas ist, das gerade für Anfänger spannend sein kann. Weiterlesen
Scope klingt erstmal nach einem dieser Wörter, die man in der Programmierung irgendwann hört, kurz nickt und dann wieder vergisst. Dabei steckt dahinter ein sehr praktisches Prinzip: Eine Variable sollte nur dort sichtbar sein, wo sie wirklich gebraucht wird.
In Java bedeutet das meistens: Deklariere und initialisiere Variablen so nah wie möglich an der Stelle, an der du sie verwendest. Nicht oben am Methodenanfang, nicht als Feld in der Klasse, nicht als static Variable, nur weil es gerade bequem aussieht. Sondern dort, wo der Zusammenhang klar ist.
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Strings wirken in Java am Anfang oft wie einfache Textwerte. Ein Name, eine E-Mail-Adresse, eine Fehlermeldung, ein SQL-Statement, ein Dateipfad. Man schreibt ein paar Zeichen zwischen doppelte Anführungszeichen und arbeitet damit weiter. Das sieht harmlos aus, aber genau hier steckt mehr drin, als man zuerst denkt. String ist eine der wichtigsten Klassen in Java. Du verwendest sie in fast jedem Programm, oft sogar dann, wenn du gerade nicht bewusst darüber nachdenkst.
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HTML wirkt auf den ersten Blick simpel. Ein paar Tags, ein bisschen Text, ein paar Links, fertig. Gerade wenn du aus Java kommst, kann HTML schnell wie etwas wirken, das man nebenbei mitnimmt. Keine Klassen, keine Interfaces, keine Exceptions, kein Buildprozess, der erst einmal verstanden werden will.
Trotzdem ist genau diese Einschätzung eine der häufigsten Fallen in der Webentwicklung. HTML ist nicht Dekoration. HTML ist die Struktur deiner Webseite. Alles, was später mit CSS gestaltet, mit JavaScript verändert oder aus einem Java Backend ausgeliefert wird, landet am Ende in einer HTML Struktur im Browser. Weiterlesen
Eine Map ist eine Datenstruktur für Zuordnungen. Du speicherst einen Wert unter einem Schlüssel und holst ihn später über genau diesen Schlüssel wieder heraus. Das klingt simpel, ist aber in der Praxis einer der wichtigsten Unterschiede zwischen sauberem Code und umständlichem Code.
Viele greifen zuerst zu einer List, weil sie bekannt und angenehm wirkt. Das ist auch völlig okay, solange du wirklich nur eine Reihe von Elementen brauchst. Sobald du aber ständig nach einem bestimmten Element suchst, Elemente eindeutig über eine ID findest oder Werte gruppieren möchtest, solltest du an eine Map denken.
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Legacy Code ist nicht automatisch schlechter Code. Alt bedeutet erst einmal nur, dass der Code schon lange im Einsatz ist. Das eigentliche Problem beginnt dort, wo niemand mehr genau sagen kann, was eine Methode wirklich tut, welche Seiteneffekte sie hat und welche Fachlogik still und leise an ihr dranhängt. Genau das ist in vielen Java-Anwendungen der Punkt, an dem Änderungen unangenehm werden. Weiterlesen
In Java brauchst du Schleifen immer dann, wenn eine Aufgabe nicht nur einmal, sondern mehrfach ausgeführt werden soll. Technisch lösen Schleifen das Problem, dass du denselben Code nicht kopieren und wiederholen musst. Fachlich bedeuten sie meistens: Gehe eine Menge von Dingen durch, warte auf einen Zustand, wiederhole eine Prüfung oder führe eine Aktion so lange aus, bis ein Ziel erreicht ist. Weiterlesen
Du hast sicherlich schonmal in Java eine Liste sortiert - vielleicht mit Arrays.sort() oder Collections.sort(). Doch was passiert hinter der Szene, wenn du mehrere Sortierkriterien hast oder die Standardsortierung nicht ausreicht? Das ist genau das, was ein Comparator löst. Ein Comparator ist eine Hilfsklasse in Java, die es dir erlaubt, eine eigene Sortierlogik zu definieren. Ohne ihn wäre es schwierig, komplexe Sortierungen durchzuführen oder mehrere Kriterien gleichzeitig zu berücksichtigen.
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Hi, ich bin Marcel!
Als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und IHK-geprüfter Ausbilder teile ich auf meinem Blog Grundlagen- und Fortgeschrittenen-Wissen für angehende Entwickler*innen und Interessierte, sowie weitere spannende Themen aus der IT.