Hier findest du alle Beiträge die mit dem Tag Softwareentwicklung versehen sind.
Scrum ist erst einmal kein Zauberwort. Es ist auch keine Projektmanagement-Religion und kein Tool, das du in Jira aktivierst. Scrum ist ein Rahmenwerk, mit dem ein Team komplexe Arbeit in kleinen, überprüfbaren Schritten organisiert. Gerade in der Softwareentwicklung ist das hilfreich, weil am Anfang selten alles klar ist. Anforderungen ändern sich, technische Probleme tauchen später auf, Prioritäten verschieben sich und manchmal merkt man erst beim Bauen, dass die ursprüngliche Idee nicht gut genug war. Weiterlesen
Feedback gehört zur Softwareentwicklung dazu. Nicht als nettes Extra, sondern als fester Bestandteil davon, wie Code besser wird und wie Menschen besser werden. Gerade am Anfang fühlt sich Kritik oft persönlicher an, als sie gemeint ist. Du schreibst eine Klasse, öffnest einen Pull Request, bekommst Kommentare zurück und plötzlich wirkt es so, als würde jemand deine komplette Arbeitsweise infrage stellen. Weiterlesen
Solche Momente gehören in der Softwareentwicklung ganz automatisch dazu: Du sitzt vor deinem Code, alles sieht auf den ersten Blick okay aus und trotzdem passt das Ergebnis nicht. Das kann frustrierend sein, ist aber völlig normal. Genau für solche Situationen gibt es das RubberDuck Prinzip. Gerade am Anfang hilft es oft besonders spürbar, aber es ist längst keine Technik nur für Einsteiger. Auch erfahrene Entwickler nutzen sie, wenn sie ihre Gedanken sortieren und Fehler sauber eingrenzen wollen. Weiterlesen
Viele Probleme wirken am Anfang größer, als sie eigentlich sind. Gerade in Java passiert das schnell. Du bekommst eine Aufgabe wie "Baue einen Import für CSV-Dateien", "Erstelle einen Login" oder "Berechne den Gesamtpreis eines Warenkorbs mit Rabatten" und merkst sofort: Das ist keine einzelne Methode. Das ist auch keine Klasse, die du in zehn Minuten runterschreibst. Es ist ein Bündel aus mehreren Entscheidungen, mehreren Regeln und mehreren kleinen Baustellen. Genau an dieser Stelle hilft dir ein sauberer Gedankengang. Nicht, weil das Problem dadurch verschwindet, sondern weil es auf einmal greifbar wird. Weiterlesen
Wie ein Entwickler zu denken bedeutet nicht, dass du besonders schlau sein musst oder dass du schon auf jede Frage eine Antwort hast. Es bedeutet vor allem, wie du an Probleme herangehst. Gerade in Java merkst du ziemlich schnell, dass sauberes Denken oft wichtiger ist als das Auswendiglernen von Syntax. Ob du mit einer kleinen Konsolenanwendung arbeitest, eine REST-Schnittstelle in JavaEE baust oder zum ersten Mal mit Maven, Git und IntelliJ klarkommen willst: Am Ende zählt nicht nur, dass etwas irgendwie läuft, sondern dass du verstehst, warum es läuft oder warum es gerade nicht läuft. Weiterlesen
Wenn du in Java auf das Schlüsselwort abstract stößt, wirkt das am Anfang oft wie eine unnötige Hürde. Warum sollte man eine Klasse schreiben, von der man gar kein Objekt erstellen kann? Um das zu verstehen, musst du kurz den Kopf von der Tastatur heben und in Konzepten denken. In der Softwareentwicklung geht es ständig darum, Gemeinsamkeiten zu finden und diese zu strukturieren. Das Wort "abstrakt" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie "abgezogen" oder "vom Besonderen losgelöst".
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Du kennst dieses Gefühl: Du schreibst Code, drückst auf „Run“ und der Compiler antwortet mit einer roten Wand aus Fehlermeldungen. Oder die Anwendung startet, aber „irgendwas“ ist komisch. Und irgendwo im Hinterkopf sitzt dieser Gedanke: „Vielleicht bin ich einfach nicht gut genug.“
Ich will dir heute eine These mitgeben, die wie ein mentaler Sicherheitsgurt funktionieren kann:
Der Ursprung, etwas richtig zu machen, ist immer, es falsch zu machen.
Und oft gilt sogar: Vieles, was wir heute „richtig“ nennen, hat historisch irgendwo mit einem Fehler angefangen. Weiterlesen
Nebenläufige Programmierung ist ein Begriff, der in der Softwareentwicklung häufig fällt, aber oft unterschiedlich interpretiert wird. Grundsätzlich beschreibt er die Fähigkeit eines Programms, mehrere Aufgaben gleichzeitig oder scheinbar gleichzeitig auszuführen. Dabei geht es nicht zwingend darum, dass der Prozessor tatsächlich mehrere Dinge exakt zur selben Zeit erledigt - sondern vielmehr darum, dass die Software so strukturiert ist, dass sie Aufgaben unabhängig voneinander bearbeiten kann. Das Ziel ist, Reaktionszeiten zu verbessern, Ressourcen effizienter zu nutzen und bestimmte Probleme überhaupt erst lösbar zu machen. Weiterlesen

Hi, ich bin Marcel!
Als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und IHK-geprüfter Ausbilder teile ich auf meinem Blog Grundlagen- und Fortgeschrittenen-Wissen für angehende Entwickler*innen und Interessierte, sowie weitere spannende Themen aus der IT.