Hier findest du alle Beiträge die mit dem Tag Code versehen sind.
Nebenläufigkeit bedeutet, dass ein Programm mehrere Aufgaben überlappend bearbeiten kann. Das heißt nicht automatisch, dass wirklich alles exakt gleichzeitig passiert. Es bedeutet zuerst einmal nur: Dein Programm wartet nicht stur darauf, dass eine Aufgabe vollständig fertig ist, bevor es mit der nächsten weitermacht. Weiterlesen
Komplexer Code fühlt sich am Anfang oft an wie eine Wand. Du öffnest eine Klasse, springst in eine Methode und siehst erst einmal sehr viel auf einmal. Viele Bedingungen, verschachtelte Blöcke, alte Namen, Sonderfälle, technische Details und vielleicht noch Kommentare, die entweder fehlen oder seit Jahren nicht mehr stimmen. Gerade bei der Fehleranalyse landet man schnell genau in solchen Methoden. Der Bug sitzt selten in der kleinen, sauberen Beispielklasse. Er sitzt eher in einem Bereich, der schon lange existiert und durch viele Anforderungen gewachsen ist. Weiterlesen
Viele Probleme wirken am Anfang größer, als sie eigentlich sind. Gerade in Java passiert das schnell. Du bekommst eine Aufgabe wie "Baue einen Import für CSV-Dateien", "Erstelle einen Login" oder "Berechne den Gesamtpreis eines Warenkorbs mit Rabatten" und merkst sofort: Das ist keine einzelne Methode. Das ist auch keine Klasse, die du in zehn Minuten runterschreibst. Es ist ein Bündel aus mehreren Entscheidungen, mehreren Regeln und mehreren kleinen Baustellen. Genau an dieser Stelle hilft dir ein sauberer Gedankengang. Nicht, weil das Problem dadurch verschwindet, sondern weil es auf einmal greifbar wird. Weiterlesen
Wie ein Entwickler zu denken bedeutet nicht, dass du besonders schlau sein musst oder dass du schon auf jede Frage eine Antwort hast. Es bedeutet vor allem, wie du an Probleme herangehst. Gerade in Java merkst du ziemlich schnell, dass sauberes Denken oft wichtiger ist als das Auswendiglernen von Syntax. Ob du mit einer kleinen Konsolenanwendung arbeitest, eine REST-Schnittstelle in JavaEE baust oder zum ersten Mal mit Maven, Git und IntelliJ klarkommen willst: Am Ende zählt nicht nur, dass etwas irgendwie läuft, sondern dass du verstehst, warum es läuft oder warum es gerade nicht läuft. Weiterlesen
Fehler gehören beim Programmieren dazu. Gerade in Java stolperst du ziemlich früh über sie, weil dir der Compiler an vielen Stellen sehr deutlich sagt, dass etwas schiefgehen kann. Dabei tauchen meistens zwei Begriffe auf, die erst einmal unnötig kompliziert wirken: checked exceptions und unchecked exceptions. Der Unterschied ist aber nicht nur Theorie. Er beeinflusst direkt, wie du Methoden schreibst, wie sauber dein Fehlerhandling ist und wie gut andere deinen Code benutzen können. Weiterlesen
Am Anfang wirkt komplexer Code oft beeindruckend. Da steckt viel Logik drin, es gibt verschachtelte Bedingungen, generische Konstrukte und Methoden, die scheinbar alles gleichzeitig lösen. Auf den ersten Blick sieht das nach Können aus. In der Praxis ist das aber selten ein Vorteil. Weiterlesen
Operatoren sind in Java die Bausteine, mit denen du Werte zuweist, vergleichst, verrechnest oder logisch verknüpfst. Sie wirken oft unscheinbar, entscheiden aber sehr schnell darüber, ob dein Code korrekt läuft oder still und leise etwas anderes macht als gedacht. Gerade am Anfang sehen viele Operatoren ähnlich aus, verhalten sich aber im Detail unterschiedlich. Genau diese kleinen Unterschiede sind wichtig. Weiterlesen
Gerade bei kleinen Projekten ist die Versuchung groß, direkt loszulegen. Du öffnest IntelliJ, legst ein neues Maven Projekt an, erstellst die ersten Klassen und denkst dir, dass du den Rest unterwegs schon klären wirst. Genau da beginnt oft das eigentliche Problem. Nicht, weil du zu wenig kannst, sondern weil dir vor der ersten Zeile Code noch das Bild vom Projekt fehlt. Weiterlesen

Hi, ich bin Marcel!
Als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und IHK-geprüfter Ausbilder teile ich auf meinem Blog Grundlagen- und Fortgeschrittenen-Wissen für angehende Entwickler*innen und Interessierte, sowie weitere spannende Themen aus der IT.